Kiefergelenkerkrankungen
CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion):
Die *Craniomandibuläre Dysfunktion* ist ein Überbegriff für biochemische, psychische, strukturelle und funktionelle Fehlsteuerungen der Kiefer- oder Muskelgelenkfunktion. Diese äußern sich Symptomatisch durch zum Beispiel:
- Schmerzen
- Gelenkknacken
- Parafunktionen (Knirschen oder Pressen)
- Eingeschränkte Unterkieferfunktionen (Kieferklemme)
- Überbeweglichkeit des Unterkiefers
- Gelenkentzündung
- Ohrengeräusche
In manchen Fällen können diese Fehlregulationen schmerzhaft sein. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um eine Verlagerung der im Kiefergelenk liegenden Knorpelscheibe, die sogenannte Diskusverlagerung, Schmerzen der Kaumuskulatur ( myofasziale Schmerzen), oder degenerative Veränderungen im Kiefergelenk, wie zum Beispiel Arthralgie, Arthritis oder Arthrose.
Behandlungsmöglichkeiten:
- Aufbisschienen aus Kunststoff, welche Zähne, Kaumuskulatur und Kiefergelenke vor stärkeren Belastungen schützen.
- Einschleifen: Überstehende Kronen und Füllungen, sowie Wiesheitszähne werden als Störquelle beseitigt
- Zahnersatz
- Behandlungen durch Kieferorthopäden und Kieferchirurgen


